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Viel Spaß!

 

 

 

 

Video 1 Leonberger Balou "veräppelt sein Herrchen" Video 2 Hovawart Flash hier 11 Jahre alt. Auch große Hunde können alt werden und trotzdem agil sein
Video 3 Pro Leonberger Video 3. Knochenkrebs, eines der Haupttodesursachen beim  Leonberger
 
 

Unvergessen

Leonberger Balou

 
An dieser Stelle bzw. auf Grund der hier, u.a. via Videos von Pro-Leonberger gezeigten Problematik, nachfolgend ein offener Brief an den ersten Vorsitzenden des Deutschen Club für Leonberger Hunde e.V. /VDH-FCI.
 
 Veröffentlichung mit freundlicher Genehmigung von Frau Christiane Weiß
 
 Sehr geehrter Herr Güllix,
 
 heute wende ich mich als große Anhängerin der Leonberger Hunde an Sie, da Sie mir aus verschiedenen Medien als kompetenter und sehr professioneller Hundemann bekannt sind. Leonberger sind von ihrer menschenfreundlichen Art nahezu unvergleichlich und tragen in der heutigen schnellen Zeit dazu bei, ein Hundebild in der Öffentlichkeit abzugeben, dass von Souveränität, Würde, Schönheit, Freundlichkeit und selbstverständlichem Gehorsam geprägt ist. Mein ganzes Leben schon schlägt mein Herz für diese wunderschöne Hunderasse.
 
 Leider ist unser sechsjähriger Leonberger Rüde relativ plötzlich an DCM verstorben. Mein Sohn arbeitet als angehender Tierarzt in der Klinik für Veterinärmedizin, dort wird schon länger über die Krankheitsanfälligkeit von Leonberger-Hunde in Tierarztkreisen gefachsimpelt. Es gibt keine Einzelfälle mehr! Gut bekannte Veterinäre warnen in Praxen vor der Anschaffung eines Leonbergers. Ich denke, dass es hoch an der Zeit ist, wirklich profund über die gesundheitlichen Einschränkungen dieser Rasse nachzudenken. Diese auffällige Kurzlebigkeit mit einem Durchschnittsalter von 7 Jahren kann keine Hunderasse langfristig überstehen. Auffallend ist doch, dass das Durchschnittsalter der Hunde ständig nach unten tendiert. Wenn nicht der Zuchtverband sich endlich dazu durchringt, diese Tatsachen bei Namen zu nennen und professionelle Gegenmassnahmen zu ergreifen, strikt durchzuziehen und strikt vorzuschreiben, wer sollte sich sonst für diese erhaltungswürdige Hunderasse einsetzen und stark machen? Wer sonst, wenn nicht Sie ?
 
 Züchter sollten dahin gehend geschult, geprüft und auch ausgesucht werden, auch wenn es sich in Ihrem Verband um s.g. „ erfahrene und bewährte „ Cannels handeln sollte. Eine entsprechende Verantwortung gegenüber dem wertvollen Individuum Hund und den Hundebesitzern sollte die oberste Messlatte aller Dinge sein. Da jeder genetische Pool die eine oder andere Chance in sich trägt, aber genauso gut gesundheitliche Dispositionen in immer heftigeren Formen aufzeigt, muss dringend global unter Einbezug aller Möglichkeiten in die Zuchtauswahl eingegriffen werden. Weisheit liegt auch in der Weitsicht, Dinge rechtzeitig zu erkennen und entsprechende, nicht immer populäre Richtlinien neu zu formulieren und in das Zuchtgeschehen dem entsprechend einzuwirken.
 
 Wie Sie sicherlich wissen, lassen sich positive Eingriffe in die Zucht nicht von heute auf morgen erreichen, jeder Genetiker kennt die langen Zeitspannen und den langen Atmen, der benötigt wird, um nachhaltig Verbesserungen merklich werden zu lassen. Bitte ergreifen Sie jetzt die Initiative, um den geliebten Leonberger gesünder und langlebiger unseren Kindern und Kindeskindern zu erhalten.
 
 Scheuen Sie sich nicht, die traurigen Wahrheiten öffentlich auszusprechen. Es ist auch eine Frage der Moral und Ethik. Diese beiden Überbegriffe jeder Zucht und Hundehaltung, lassen sich freilich nicht im Ring oder auf Ausstellungen messen. Man erhält auch keinen Pokal dafür. Man gewinnt sicherlich damit in den Vereinsheimen nur wenig Anhänger. Und dennoch ist ohne diese Moral und Ethik jede Vereinsstruktur nur Eigenzweck und wird kurzfristig die Öffentlichkeit nicht mehr überzeugen und letztendlich an sich selbst und den verkrusteten Strukturen scheitern. Schwarze Schafe wird es immer geben, diese dürfen sich aber nicht innerhalb eines Zuchtverbandes bewegen.
 
 Mit freundlichen Grüßen
 
 Christiane Weiß
 
 
 
 Obige Darstellung zeigt, das meine seit 1988 vorgetragene Intention langsam aber sicher diversen Leonbergerfreunden begrifflich wird. Ich verweise - zwecks Vertiefung- auf die Site von Pro-Leonberger welche von Herrn Hans Weigel ins Leben gerufen wurde. Als deren Mitarbeiter bzw. Gesinnungsgenosse ich meinen Mund auch nicht halten kann. Warum auch?
 
 Uwe Hermann
 


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